600.000 Menschen finden in Frankfurt ihren Arbeitsplatz. Und obwohl wir immer von einer "Bankenstadt" sprechen, sind nur 12,5% in einem der 195 Kreditinstitute beschäftigt.

Die außerordentlich große Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, nämlich 525.000 Menschen, arbeiten in einem der anderen 43.500 Frankfurter Betriebe. Davon führen rund 10% ein produzierendes Gewerbe aus, die anderen 90% sind im Bereich Dienstleistung tätig – vom Pflegebereich bis zum Paketdienst, im Supermarkt und bei der Polizei, in der Gastronomie oder im Einzelhandel. Besonders interessant: 88% der Betriebe sind "EinzelkämpferInnen" oder haben maximal 9 Beschäftigte. Nur 0,7% der Betriebe haben 250 oder mehr Beschäftigte.

 

Diese Zahlen bestätigen, dass ich mich ganz besonders um die Vielfalt, den Erhalt, die Förderung und die Weiterentwicklung unserer Geschäfts- und Gewerbeideen in der Stadt kümmern werde.

Den selbständigen Unternehmerinnen und Unternehmern dürfen nicht immer wieder neue Steine in den Weg geräumt werden ! Statt dessen wird es Zeit, behördliche Abläufe zu vereinfachen und zu beschleunigen, neue Lösungen für Gebiete zu entwickeln, die Wohnen und Arbeit miteinander kombinieren, und die Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern.